Immobilienkauf – Ablauf der notariellen Beurkundung
Der Kauf einer Immobilie gehört zu den wichtigsten wirtschaftlichen Entscheidungen im Leben. Deshalb verlangt das Gesetz für Immobilienkaufverträge eine notarielle Beurkundung.
Der Ablauf eines Immobilienkaufs lässt sich in mehreren Schritten darstellen.
Vorbereitung des Kaufvertrages
Zunächst werden die wesentlichen Daten des Kaufvertrages zusammengestellt. Dazu gehören insbesondere:
- Personalien von Käufer und Verkäufer
- genaue Bezeichnung der Immobilie
- Kaufpreis
- Übergabetermin
- besondere Vereinbarungen
Auf Grundlage dieser Angaben erstellt der Notar einen Vertragsentwurf.
Prüfung des Vertragsentwurfs
Der Vertragsentwurf wird den Beteiligten vor der Beurkundung zur Verfügung gestellt. Dadurch besteht ausreichend Zeit, den Vertrag zu prüfen und offene Fragen zu klären.
Beurkundung
Im Beurkundungstermin wird der Vertrag vollständig vorgelesen und erläutert. Erst wenn alle Beteiligten mit dem Inhalt einverstanden sind, wird der Vertrag unterzeichnet.
Vollzug des Kaufvertrages
Nach der Beurkundung übernimmt der Notar die weiteren Schritte der Abwicklung. Dazu gehören unter anderem die Eintragung einer Auflassungsvormerkung im Grundbuch, Mitteilungen an Behörden und die Vorbereitung der Eigentumsumschreibung.